Wir sind alle per Du! Kann der Chef die Anrede vorgeben? – Recht & Politik – Philosophie-Blog

Sie können mich mal! – kling komisch, oder?

Das „Du“ in Unternehmen ist nicht mehr ungewöhnlich. Der BASF-Chef will, dass seine Mitarbeiter auf Titel und förmliche Anrede verzichten. Welche rechtlichen Grenzen zu beachten sind, erläutert Rechtsanwalt Dr. Markus Diepold, Kanzlei Dentons (Berlin).

Früher war alles einfacher. Es war selbstverständlich, dass man sich im Unternehmen gesiezt hat. Geduzt wurde man nur, wenn es von der Dame dem Herrn, von dem Älteren dem Jüngeren und von dem Vorgesetzten dem ihm unterstellten Mitarbeiter angeboten wurde.

Diese Praxis hat sich in den vergangenen Jahren gewandelt. Auch wenn diese Regel immer noch praktikabel ist, sind gerade viele Unternehmen aus „jüngeren“ Branchen dazu übergegangen, ihren Mitarbeitern vorzugeben, sich zu duzen. Bezweckt wird mit Regeln über das „Du“ ein bewusst kollegialer Stil mit möglichst flachen Hierarchien. Aber auch bei ausländischen Konzernen ist es üblich, dass diese ihre in Deutschland tätigen Mitarbeiter duzen.

via Wir sind alle per Du! Kann der Chef die Anrede vorgeben? – Recht & Politik – Arbeitsschutz – haufe.de.

Darwins neue Welt – Die Theorie von der Entstehung der Arten – Philosophie-Blog

Darwins neue Welt

Die Theorie von der Entstehung der Arten

Die fünfteilige Reihe „Darwins neue Welt“ erzählt, wie der Naturforscher Charles Darwin während und nach seiner Reise in den südlichen Pazifik die Theorie von der Entstehung der Arten entwickelte und damit eine wissenschaftliche Revolution auslöste.

Sendedaten

Mittwoch, 24. April 2013, ab 14.50 Uhr

Wdh. In der Nacht ab 1.35 Uhr

Info

Film von Jason Bourque und Lisa Matthews

Info

Charles Darwin (Socratis Otto) an Bord der „HMS Beagle“. Die 1831 begonnene und fast fünf Jahre dauernde Reise mit der „HMS Beagle“, die den jungen Darwin einmal um die Welt führte, war Schlüsselerlebnis und Grundlage für seine späteren wissenschaftlichen Abhandlungen.

Fünf Jahre lang war das britische Vermessungsschiff „HMS Beagle“ die Heimat von Charles Darwin. Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. So beginnt die wunderbare Schöpfungsgeschichte in der Bibel und endet mit dem Menschen als Krone der Schöpfung. Aber könnte es nicht ganz anders gewesen sein? Die Neugier des kleinen Charles Darwin steht am Beginn der Antwort auf diese Frage. Seine gesellschaftliche Stellung, er kam aus einer wohlhabenden und bekannten Familie, und sein naturwissenschaftliches Interesse verhelfen dem erst 22-Jährigen Ende 1831 zu einer Reise, die Darwins Leben entscheidend prägen wird.

In der ersten Folge der fünfteiligen Dokuserie von Jason Bourque und Lisa Matthews wird Darwin als junger naturwissenschaftlicher Forscher und Entdecker vorgestellt. Im zweiten Teil der Reihe erlebt man Darwin als zurückgezogen lebenden und arbeitenden Wissenschaftler. Der dritte Teil der Reihe zeigt, wie Darwin trotz großer persönlicher Krisen, die Arbeit an seiner Theorie fortführt. Im vierten Teil der Reihe wird die Publikationsgeschichte von Darwins Evolutionstheorie geschildert. Der letzte Teil der Reihe beleuchtet die Zeit der Auseinandersetzungen und Kämpfe nach der Veröffentlichung von Darwins Theorie.

via Darwins neue Welt – Die Theorie von der Entstehung der Arten.

Weltanschauung Philosophie – Philosophieblog

Was bedeutet Weltanschauung und welche gibt es überhaupt?

Unter einer Weltanschauung versteht man heute vornehmlich die auf Wissen, Erfahrung und Empfinden basierende Gesamtheit persönlicher Wertungen, Vorstellungen und Sichtweisen, die die Deutung der Welt, die Rolle des Einzelnen in ihr und die Sicht auf die Gesellschaft betreffen. Werden diese Überzeugungen reflektiert und systematisiert und fügen sich so zu einem zusammenhängenden Ganzen, dann kann von einer geschlossenen Weltanschauung gesprochen werden. Solche Systeme können auch von einer Gruppe, einer Gesellschaft und selbst von mehreren Kulturen geteilt werden.

Weltanschauungen sind teils soziokulturell bestimmt (also traditionsgebunden) und teils geprägt durch transkulturelle philosophische oder religiöse Vorstellungen. Auch können einzelwissenschaftliche Erkenntnisse eine „Weltanschauung“ bestimmen und verändern.

Der normative Anspruch einer Weltanschauung kann als absolut und exklusiv verstanden werden; der Begriff „Weltanschauung“ beinhaltet aber auch die Möglichkeit (oder den Hinweis), dass auch andere Ansichten möglich sind.

Themenkreise, die von einer Weltanschauung in organischer Gesamtheit abgedeckt werden können, betreffen häufig Inhalte und Beziehungen zwischen Naturwissenschaft, Philosophie und Religion, Politik und Wirtschaft, Natur und Kultur, Brauchtum und Moral.

Verwandt ist der Begriff Ideologie. Zuweilen bezeichnet „Weltanschauung“ eine eher ganzheitliche, weniger theoretisch ausformulierte Sicht auf die Welt und den Menschen. Eine strenge Unterscheidung der Begriffe „Ideologie“ und „Weltanschauung“ ist nicht möglich, vielmehr rechtfertigt eine Abgrenzung lediglich die verschiedene Verwendung der Begriffe in der deutschen Literatur, Philosophie und Soziologie.

Das deutsche Wort „Weltanschauung“ ist in vielen Sprachen der Welt ein Lehnwort, z. B. im Englischen und Französischen.

via Weltanschauung – Wikipedia.

Sternstunde-Philosophie: Michael Sandel – Die Grenzen des Marktes

Es wird wieder sehr interessant:

Sonntag, 28. April 2013, 11:00 Uhr, SRF 1

Geld regiert die Welt – und doch ist auch den Marktoptimisten klar, dass der Markt Grenzen braucht. Wer darf wo die Grenzen ziehen? Barbara Bleisch diskutiert mit dem in Harvard lehrenden Philosophen Michael Sandel, was für Geld nicht zu haben sein sollte und was Gerechtigkeit von Menschen verlangt.

Der US-Amerikaner Michael Sandel gehört zu den Erfolgreichsten seiner Zunft: Seine Bücher sind weltweite Bestseller; seine Vorlesungsreihe über Gerechtigkeit findet im Internet grossen Absatz, und die Sitzplätze in seinen Vorlesungen in Harvard werden wegen Platzmangel per Los vergeben.

Barbara Bleisch trifft den umtriebigen Philosophen in Berlin und diskutiert mit ihm, welche Grenzen der Markt braucht, unter welchen Umständen der Individualismus die Gesellschaft bedroht und warum man sich den Platz in der Warteschlange nicht erkaufen darf.

Buchhinweise:

  • «Was man für Geld nicht kaufen kann: Die moralischen Grenzen des Marktes», von Michael Sandel, Ullstein 2012
  • «Gerechtigkeit: Wir wir das Richtige tun» von Michael Sandel, Ullstein 2013

VHS- oder DVD-Bestellung direkt: sternkopien@srf.ch